Mütter im Park

Als ich noch kein Kind hatte, kamen mir beim Anblick von Müttern bzw. Eltern mit Kinderwagen im Park immer die gleichen stereotypen Gedanken: Trautes Mutter- bzw. Familienglück! Und ich dachte, ihr oder denen muss es richtig gut gehen.

Jetzt, wo ich Mutter bin, weiss ich genauer, was ihr oder den beiden beim Spaziergang durch den Park durch den Kopf geht.

z.B.:

– Oh nein, ich habe das Fläschchen/den Milchpulverportionierer/die Wickeltasche/das Kuscheltier/den Sonnenschirm/das Sonnensegel/die Sonnencreme/den Sonnenhut vergessen. Professionell gucken und hoffen, dass es keiner merkt.

– Wieso fährt die blöde Kuh mit ihrem offensichtlich der „Kategorie gefährliche Hunde“ zuzuordnenden Vierbeiner Fahrrad und hält die Leine mit dem kleinen Finger?

– Wieso trägt die noch blödere Kuh den Maulkorb ihres der „Kategorie gefährliche Hunde“ zuzuordnenden Vierbeiners als Handtasche spazieren?

– Wieso kann mein Mann/meine Frau (je nach Perspektive) nicht allein mit unserem Kind spazieren gehen und ich Zuhause schlafen?

– Wieso schläft mein Kind die zwei Stunden auf dem Spaziergang im Kinderwagen auf einmal so friedlich? Das ist gemein. Zuhause, wenn ich mich dann hinlegen möchte, ist es wieder topfit.

– Mache ich noch einen Abstecher zum Supermarkt/zur Tankstelle, um mir Schokolade zu kaufen? Lieber nicht, ich wiege momentan doch noch mehr als ich kurz nach der Geburt gewogen habe. Ach, ist auch egal.

– Hoffentlich isst mein Kind am Teich mit den Enten nicht wieder das alte Brot der Entenfütterer

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