Eine Frage der eigenen Entscheidung

Was ist besser?

Eine Mutter, die immer die ausgefallenste Laterne mit ihrem Kind bastelt, ihr Kind mehrfach die Woche zu Kursen fährt, 10-stöckige Geburtstagskuchen backt, deren Bad wie geleckt aussieht, deren englischer Rasen frei von Herbstlaub ist und sie selbst wie aus dem Ei gepellt und die dabei immer am Limit und gestresst ist

oder

Eine Mutter, die mit Fertigkuchen aus dem Supermarkt zum Kitafest erscheint und deren Bad länger nicht geputzt wurde, die dafür aber immer noch irgendwo die Zeit und Kraft hernimmt, das Wesentliche im Wesen ihres Kindes zu bemerken?

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12 Gedanken zu “Eine Frage der eigenen Entscheidung

  1. eine glückliche zufriedene Mutter ist die Lösung und welche Entscheidung für sie funktioniert, nur das hilft dem Kind. Das ist meine Meinung, aber tolle Frage 😉 Ich denke noch eine Runde weiter …..

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    1. Ja Ann, Du hast es mal wieder auf den Punkt gebracht. Eigentlich ist der Schlüssel die „glückliche und zufriedene Mutter“. Das kann man natürlich auch mit einem englischen Rasen frei von Herbstlaub sein, aber nur, wenn man dadurch nicht gestresst ist ;-).

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      1. Wenn man meint, eine Karriere zu verpassen, sollte man ein solches Modell für sich aufbauen. Man hat nur ein Leben und warum da einem Ideal entsprechen, dass der Gesellschaft entspricht und nicht seinen eigenen Bedürfnissen? Ich würde nie jemanden verurteilen, der seine Karriere verfolgt, aber genauso wenig jemanden, der sein Leben mit seinen Kindern verbringen möchte. Es sind einfach Lebensentscheidungen, beide sind gleich gut oder gleich schlecht, je nachdem , wen Du fragst. Ich persönlich mag das Gemecker an beiden Modellen nicht. SIe sind beide nicht einfach. Und Dur wirkst so glücklich, ich glaube, Du hast die richige Entscheidung für Dich getroffen !!!

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        1. Das ist das Wesentliche: Die eine oder die andere Entscheidung einer jeden Mutter zu respektieren oder auch eine „Misch-Entscheidung“! Ich würde gern irgendwann beides (Teilzeit-Job und Kind) glücklich! verbinden und glaube aber mittlerweile, das ist für mich erst ab einem gewissen Alter meines Kindes machbar, wenn ich persönlich nicht auf der Strecke bleiben will. Wenn nicht das Finanzielle auch eine Rolle spielen würde und die Altersabsicherung, dann würde ich sicher erst später anfangen, wieder zu arbeiten. Nicht, weil ich es immer so spannend beim Kind finde, sondern weil ich so meine Balance besser halten kann. Meine Beiträge entspringen sicher auch in ihrer Ausrichtung der Erfahrung, dass ich mich in der Kita meines Kindes dafür rechtfertigen musste, dass ich mit einem zweijährigen Kind nicht arbeite.

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        2. Und noch ein kleiner Nachtrag: Für mich und meine kleine Familie war die Entscheidung bis zum 3. Lebensjahr meines Kindes zuhause zu bleiben goldrichtig. Und hätte ich nicht von vielen Seiten den Eindruck vermittelt bekommen, das sei heute total unnormal, hätte ich mich sicher in der Zeit noch besser gefühlt.

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          1. Vergiss die anderen Menschen. Ich musste das aus vielen Gründen auch machen, seitdem ist meine Wel in Ordnung! DU musst Dein Leben leben uns machst es offensichtlich perfekt! Geh einfach Deinen Weg, Du wirst immer Menschen treffen, die es Dir verderben wollen….GLG Ann

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  2. Sag das ja nicht dem Jugendamt! Dreckiges Bad und Kind ist futsch ^^ Nein das ist nicht lustig, passiert aber. Eine blinde Mutter wurde gnädigerweise in eine Mutter Kind Einrichtung gesteckt, weil jemand eine vergammelte Banane in ihrer Küche gefunden hatte. Die hatte sie beim putzen „übersehen“. Da denkt man als Außenstehender: da muss noch mehr vorgefallen sein. Nein. Muss es nicht.

    Natürlich geht das Kind immer vor (außer eben beim Jugendamt).

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    1. Schlimm, einfach nur schlimm, was Du da schreibst. Wenn die „Mütter ohne Supervision vom Jugendamt“ heute schon anforderungstechnisch oft am Limit sind und auch mal an verschiedenen Stellen Fünfe gerade sein lassen müssen, um Kräfte zu sparen, was für eine Hölle muss es sein, als „Mutter unter Supervision vom Jugendamt“ zu leben. Da muss man dann anscheinend noch perfekter als perfekt sein.

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