Die Henne oder das Ei. Was war zuerst da?

Diese Frage stelle ich mir beim Thema „therapiebedürftige Kinder in Deutschland“.

Was war zuerst da?

Therapiebedürftige Klein- und Kleinstkinder, die den Erziehern die Arbeit erschweren oder mangelnde Betreuung und Versorgung von eben diesen Klein- und Kleinstkindern, deren Mütter unter großem Stress schnell wieder ihre Berufstätigkeit aufnehmen mussten und diese Kinder in finanziell unterversorgte, von Personalmangel gezeichnete Einrichtungen geben mussten?

Was war zuerst da?

Therapiebedürftige Klein- und Kleinstkinder oder die Heerscharen von Therapeuten?

Nachtrag: Viele Mütter reden sich das Thema schön. So nach dem Motto: „Es schadet ja nicht, wenn zweimal die Woche die Luzia kommt und mit Marco spielt.“ Ja, schaden tut es vermutlich nicht. Aber ich bin ein erwachsener Mensch und möchte selber entscheiden, wen wir permanent in unser Leben lassen. So viel zur Fremdbestimmung von Frauen nach der Geburt eines Kindes.

Advertisements

7 Gedanken zu “Die Henne oder das Ei. Was war zuerst da?

    1. Das sehe ich ganz genau so! Schade für die Familien, die dadurch auch um ein Stück Freizeit und Privatsphäre gebracht werden. Das ist für mich persönlich das Schlimmste am Kind haben: Auf einmal erdreisten sich wildfremde Leute, Dein Kind für behandlungsbedürftig zu erklären, machen sich auf Deinem Sofa breit und wollen nie mehr gehen.

      Gefällt 1 Person

          1. Eigentlich ist es eine traurige Entwicklung, manche notwendige Therapie wird verwehrt….andere unnoetigerweise verordnet,.. Da durchzuschauen ist nicht einfach….!

            Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s