Ich lerne … oder … Kleine Erkenntnisse aus dem Mutterdasein – III

Ich lerne … dank meines Kindes.

Heute wollte ich Kleidung in die Reinigung bringen. Erst wurde ich einige Zeit ignoriert, dann bequemte sich der Herr an den Tresen. Er benahm sich desinteressiert und unfreundlich. Ich besprach mit ihm, was ich zum Reinigen dabei hatte. Als er genervt den Zettel ausfüllte, konnte man ihm förmlich ansehen, wie er sich Phantasiepreise für mich ausdachte, sie hinkritzelte und dann wieder verwarf. Er hatte auch keinen für mich sichtbaren Aushang in seinem Geschäft.

Plötzlich fragte ich mich, ob ich bei diesem unmöglichen Typen mein Geld lassen wollte.

Ich sagte, dass ich es mir anders überlegt hätte, ich würde eine günstigere Reinigung kennen, packte meine Sachen wieder ein und zog wie selbstverständlich von Dannen.

(Und hörte noch, wie er geräuschvoll seinen Reinigungszettel zerriss, auf den er gerade seine Phantasiepreise notiert hatte.)

Vor meinem Kind hätte ich das nicht so selbstverständlich, ohne mit der Wimper zu zucken hinbekommen. Für irgendetwas sind diese Strapazen des Mutter-Daseins vielleicht doch noch gut.

Wenn man sie dann überlebt … 😉

 

 

 

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