Was macht eine gute Kita aus?

Sie läuft im Hintergrund.

Sie hält Eltern im wahrsten Sinne des Wortes den Rücken frei und bereitet ihnen keine zusätzlichen Sorgen.

Die Erzieher haben Verständnis für kindliche Bedürfnisse und Entwicklungsphasen und gehen darauf ein.

Die Einrichtung achtet auf das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter, was unmittelbare Auswirkungen auf das Wohlergehen der betreuten Kinder und auch auf das Wohlergehen von deren Eltern hat.

Ich glaube, wir haben eine Kita gefunden, die dem sehr nahe kommt …

Deshalb werde ich mich wohl morgen mal wieder persönlich bei der Erzieherin für die liebe Betreuung meines Kindes bedanken.

Ich sehe, was sie jeden Tag leistet und ich bin dankbar dafür.

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7 Gedanken zu “Was macht eine gute Kita aus?

  1. Hat dies auf blackboxkindergarten rebloggt und kommentierte:
    Ich möchte heute einen Blogbeitrag teilen von einer Seite der ich folge. Viele der Gedanken kann ich ohne mit der Wimper zu zucken bestätigen aber dieser hier…ich weiß nicht. Punkt zwei und drei sind wunderbar und treffend. Aber: „Sie läuft im Hintergrund.“ verstehe ich nicht ganz. Als Bildungsinstitution sollte eine Kita (bzw ein Kiga) nicht im Hintergrund laufen sondern den Kindern die Möglichkeit geben sich weiter zu entwickeln und diese fördern. Das ist ohne die Eltern natürlich nicht möglich und daher kann sich im Hintergrund halten nicht der richtige Weg sein. Klar, ich fände es einfacher wenn ich die Kinder übernehme, den Tag mit ihnen so verbringe wie ich es für richtig halte und die Eltern dann auch nicht groß informieren muss. Auffälligkeiten behalte ich für mich und Eltern – Kind basteln und gesunde Jause gibts nicht weil das wäre zusätzlicher Aufwand (für Eltern und für uns). Ich glaube zu verstehen, dass die Idee zum Rücken freihalten und so ist die Mütter zu entlasten. Daher bin ich der Meinung es muss endlich dazu kommen auch die Väter zur Verantwortung anzuhalten und vernünfitge Betreuungsschlüssel durchzusetzen. Trotzdem, oder gerade weils zum denken anregt: absolut empfehlenswerter Blog!

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    1. Liebe Agathe, vielen Dank fürs Rebloggen. „Sie läuft im Hintergrund“ erkläre ich gern. Das ist aus der von mir empfundenen Belastung als arbeitende Mutter entstanden und natürlich aus meinen persönlichen Erfahrungen heraus. Mir leuchtet ein, dass Eltern sich für die Kita interessieren sollten und sich auch nach ihren Möglichkeiten engagieren. Das liegt in der Natur der Sache. Aber Eltern, die vor Müdigkeit kaum noch aus den Augen gucken können, sind eben nur noch begrenzt belastbar. Deshalb halte ich Renovierungsaktionen und Gartenaktionen gerade für Eltern von Krippenkindern, die schon wieder arbeiten und kaum schlafen, für eine zu starke Belastung. Es wäre aus meiner Sicht wünschenswert, wenn diese Aktionen gar nicht nötig wären, weil die Kitas für die Instandhaltung von anderer Stelle Geld bekommen würden. Wenn Du regelmäßig in meinem Blog liest, hast Du vermutlich auch gesehen, dass unsere alte Kita nicht besonders gut weggekommen ist. Die Gründe habe ich aufgeführt. Mir ist aber immer bewusst, dass es im Kita-Bereich starke finanzielle Probleme gibt, die eben auch dazu führen, dass Mitarbeiter sich selbst schützen. Wofür ich auch bis zu einem gewissen Grade Verständnis habe. Nur leider sind die Kleinsten die Leidtragenden.

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      1. Ja ich denke viele der widersprüchlichen Gedanken sind auf die Unterschiede zwischen Ö und D zurück zu führen bzw damit, dass bei uns weniger Mitsprache der Eltern herrscht – dafür auch weniger Mitmach Aktionen notwendig sind. Danke auf jeden Fall für die Erklärung und deinen Einsatz dafür die Sicht einer Mutter nach außer zu tragen.

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        1. Es gibt sicher Unterschiede zwischen Deutschland und Österreich. Ob sie wirklich so groß sind, finde ich heraus, wenn ich regelmäßig Deinen Blog lese :-). Ich finde es auch übertrieben, wenn man Erziehern, die schon große Kindergruppen zu betreuen haben, immer mehr Verwaltungsaufgaben gibt. Mein Fazit aus meinen bisherigen Erfahrungen: „Man sollte sich als Mutter immer fragen, ob man auch all‘ das zu leisten imstande ist, was man von den Erziehern erwartet.“ und „Man sollte sich die große Belastung berufstätiger Mütter von kleinen Kindern, die nicht selten extremen Schlafmangel haben, vor Augen führen und diese ein wenig schonen.“ Wie kann man das tun? Wenn es zu wenig Geld für Kitas gibt? Indem man die Kirche im Dorf lässt. Beide Seiten. Ich erwarte keinen großen Aktionen von einer Kita. Ich freue mich viel mehr, wenn sich die Erzieher für die wesentlichen Dinge Zeit nehmen. Ich brauche keine Projektwochen oder diverse Feste im Jahr für Zweijährige, sondern dass diese getröstet oder mal in den Arm genommen werden. Und ich bin gern bereit, mal Kuchen zu backen und beschwere mich auch nicht über jede Kleinigkeit, die mir in der Einrichtung vielleicht irgendwie nicht passt.

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          1. Das finde ich eine tolle Einstellung. Bei mir sinds meistens 3-6jährige aber auch bei denen finde ich aufregende Projektwochen oft nicht notwendig. Aus meiner Erfahrung kommen die Dinge am besten an die an den Erfahrungsschatz der Kinder anknüpfen, sorgsam aber nicht übertrieben geplant werden und dann mit den Kindern gemeinsam weiter wachsen. Ich freue mich auf den weitern Erfahrungsaustausch durchs gegenseitige Blog lesen! Liebe Grüße und entspannten Wochenstart, Agathe

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