Spiegel-Online-Artikel vom 22.10.2016: „Sind die Eltern weg, wird halbherzig gearbeitet“

Hier der Link:

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/job/kitas-sind-die-eltern-weg-wird-halbherzig-gearbeitet-a-1117798.html

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11 Gedanken zu “Spiegel-Online-Artikel vom 22.10.2016: „Sind die Eltern weg, wird halbherzig gearbeitet“

  1. Ich finde den Artikel sehr halbherzig. Es werden vor allem alle KiTas über einen Kamm geschert, grundsätzlich erstmal alles schlecht dargestellt, auch wenn es angeblich ja gar nicht Sinn des Artikels ist. Ich mag diese total persönlichen, unsachlichen Artikel überhaupt nicht. Das ist das gleiche Niveau wie „In die KiTa würd ich das Kind nicht geben, da ist die und die Erzieherin doof“. Ich verstehe, dass die Gemeinden vor einem großen Problem stehen, doch anstatt sinnvolle Vorschläge zu machen, wofür ich ja so einen Artikel ja genutzt hätte, ist einfach alles nur schlecht.Wenn man schon aus der eigenen Erfahrung schreiben kann, dann sollte man auch Lösungen bringen und nicht einfach nur meckern (und das gilt für alle).

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    1. Ich habe auch mehr von dem Artikel erwartet als er dann hergab. Er ist oberflächlich, das stimmt schon. Ich habe ihn gebloggt, weil er wenigstens darauf aufmerksam macht, dass beim stark vorangetriebenen Kitaausbau einiges auf der Strecke bleibt. Darauf hinzuweisen, egal von wem es kommt, finde ich für die Kinder (und auch für die Eltern und die Erzieher) wichtig.

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        1. Mir ist noch etwas aufgefallen, was mich sehr stört. Die Autorin des Artikels geht einfach davon aus, dass Kinder ihren Eltern nicht zu verstehen geben, wenn es ihnen nicht gut geht in der Betreuung. Und dass Eltern das nicht mitbekommen und sich einfach blenden lassen. Selbst die Kleinsten können sehr deutlich zu verstehen geben, wenn sie sich nicht wohl fühlen irgendwo. Das schlimme ist doch eher, dass Eltern oft keine Wahl haben. Deswegen gibt es ja auch den Rechtsanspruch. Letztendlich beisst sich bei dem Thema die Katze doch wieder in den Schwanz.

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          1. Ich denke auch, dass man seinem Kind anmerkt, wenn es unglücklich ist. Mein Kind hat es mir deutlich signalisiert. Und der Rechtsanspruch ist so eine Sache. Er sorgt gerade dafür, dass man wie wild Einrichtungen aus dem Boden stampft und dann bei Einrichtungen mit schlechter Qualität gern ein Auge zudrückt. Hauptsache, man kann Plätze vorweisen.

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  2. Leider gibt es immer solche und solche Mitarbeiter – überall – es ist sehr schade zu lesen, weil die guten eben auch dann gleich mitruntergezogen werden. War im Krankenhaus tätig als Krankenschwester, da wird man auch abgestempelt, aber man muss drüber stehen und sich beweisen. Wir haben auch im Kindergarten in unserer Gruppe eine gute und eine schlechte Betreuerin für unsere Große – bin nicht begeistert, aber es gibt auch viele gute dort und ich freue mich immer, wenn unsere bei ihnen ist.
    Natürlich ist es nicht schön sowas zu lesen, echt schade. Ich finde wenn man sich verstellen muss, dann sollte man sich was anderes suchen. Dann ist man falsch in diesem Beruf!

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    1. Ich habe auch schon sehr engagierte, herzliche Erzieher kennengelernt und das Gegenteil. Besonders schade finde ich es, wenn ungünstige Strukturen wie im Kita-System und auch im Krankenhaus dafür sorgen, dass viele Gute den Beruf nicht mehr so gern machen, weil sie chronisch überlastet sind und man dann oft mit Aushilfspersonal arbeiten muss.

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      1. Das wirkliche Problem dabei ist, dass diejenigen, anstatt sich zusammen zu tun, allein da stehen und sich irgendwann nur noch ohnmächtig fühlen, weil sie niemand unterstützt. Es müsste quasi mal jemand anfangen, allerdings braucht man dafür eine Menge Kraft.

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