Realitätsferne bzw. Unwissenheit einer Kinderlosen – III (Elternzeitinanspruchnahme)

„Alles Gute für die Geburt. Wann sehen wir uns wieder?“

„In einem Jahr bin ich zurück!“

Ich kann immer noch schallend lachen, wenn ich daran zurückdenke. Ein verzweifeltes Lachen.

Wie uninformiert kann man sein?

Ich dachte damals sogar noch: Was man wohl die ganze Zeit in diesem Jahr macht? Wird das nicht langweilig?

Seit dem Tag der Geburt habe ich mich nie mehr gelangweilt.

Und ich habe erst viel später herausgefunden, dass nur ein Drittel der Mütter mit Kindern unter drei Jahren in Deutschland arbeitet.

Die anderen zwei Drittel wissen wohl ziemlich genau, warum sie noch zuhause sind, würde ich mal vermuten.

Aber uns wird etwas anderes vorgegaukelt, weil die Mütter so schnell wie möglich wieder berufstätig sein sollen.

In der Rückschau wäre es für mich das Beste gewesen, gleich die vollen drei Jahre Elternzeit für mich einzuplanen (mit den entsprechenden finanziellen Einschränkungen, die muss man natürlich bedenken). Aber hinterher ist man immer schlauer.

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