Realitätsferne bzw. Unwissenheit einer Kinderlosen – IV (Mutterschutz)

„Ach, das kann ich doch noch alles in den sechs Wochen Mutterschutz erledigen.“

Ja, so habe ich gedacht und am letzten Tag vor Beginn der sechs Wochen Mutterschutz am Freitag Abend um 20:30 Uhr das Büro verlassen.

Schon mal was von Frühgeburten gehört?

Ja, hatte ich natürlich. Aber ich habe mich in der Schwangerschaft immer wieder übernommen. „Schwangerschaft ist ja keine Krankheit“. Ich kann diesen Satz nicht leiden, denn er verleitet viele Frauen dazu, in der Schwangerschaft nicht genug auf sich zu hören.

Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, hätte ich in der Schwangerschaft öfter gesagt: „Tut mir leid, da kann ich nicht. Ich muss mich ein wenig ausruhen.“ Dann hätte ich auch meinen ganzen Resturlaub vor dem Mutterschutz genommen und mir so noch einige Wochen mehr zur Vorbereitung und Erholung gegönnt.

Es ist ja auch nicht so, dass man in der Zeit kurz vor der Geburt beweglicher wird. Alles wird beschwerlicher.

Zwei Tage nach Beginn meines Mutterschutzes, meine To-Do-Liste für die Vorbereitung auf das Kind war noch ellenlang, lief mir schon das Fruchtwasser die Beine runter.

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4 Gedanken zu “Realitätsferne bzw. Unwissenheit einer Kinderlosen – IV (Mutterschutz)

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