Buch: „Fünf Wochen Rabenmutter“ von Tanja Bräutigam – Untertitel: Wie ich nach dem Burnout wieder Kraft für mich und meine Familie fand

Tanja Bräutigam hat zwei kleine Kinder und einen Mann, der beruflich viel unterwegs ist. Nach Jahren des Schlafmangels und der Überforderung bricht sie zusammen.

Sie entscheidet sich für den fünfwöchigen Aufenthalt in einer Rehaklinik und zwar ohne ihre Kinder. Ein Schritt, den ich persönlich sehr gut nachvollziehen kann.

Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte, weil es so unprätentiös und ehrlich ist. Es gewährt Einblicke in die Alltagskonstellationen, die zur totalen Erschöpfung einer Mutter führen können und es berichtet sehr genau von der Kur und den von der Autorin dort durchlebten Hochs und Tiefs. Als Leserin hat man das Gefühl, ebenfalls ein klein wenig in den Genuss einer solchen Kur zu kommen.

Ich  muss nun weiterlesen, denn ich möchte wissen, wie die Autorin wieder Kraft für sich, ihre Familie und ihren Alltag gefunden hat.

Dieses Buch werde ich sicher behalten und immer mal wieder zur Hand nehmen. Die Autorin ist sehr nahbar und reell, sie hat den tiefen Wunsch, sich aus dem Burnout zu befreien und scheut sich auf diesem schweren Weg auch nicht, ihre Tiefpunkte mit der Leserin/dem Leser zu teilen sowie die Widrigkeiten und Rückschläge in ihrem Veränderungsprozess zu benennen. Das macht den ganz besonderen Charme dieses Buches aus. Es gibt Betroffenen das Gefühl, nicht allein zu sein.

Hier ein Zitat aus dem Buch:

„Ich brauche Zeit ohne die Kinder und ohne meinen Mann. Das ist die einzige Lösung. Und ob das zuhause ohne mich klappt, ist mir egal. Völlig egal. Es geht um mich. Raus hier! Ich bin mir wichtig.

Ein Satz, den ich lernen muss wie ein Analphabet das Schreiben: Ich bin mir wichtig!“

Und eines aus dem Klappentext:

„Ich wollte wieder auf die Beine kommen, für mich und für meine Kinder. Und dafür brauchte ich eine Auszeit – ohne Kinder.“

 

 

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