Manchmal bin ich schwer von Begriff

Das Mutterleben, insbesondere das neben dem Muttersein noch berufstätig sein, fordert mich ja ungemein,

Da können mir auch schon einmal Dinge entgehen bzw. Entwicklungen.

Das merke ich irgendwann, aber es dauert.

Letztens sagte mein kleiner Schatz zu mir: „Du, Mama, Emily esst den Apfel ganz.“

Ja, denke ich,  und „Was will mein Kind mir damit sagen?“

Großes Fragezeichen.

„Emily esst den Apfel ganz.“

„Emily isst den Apfel ganz, mein Schatz? Was möchtest Du mir denn sagen?“

Mein Kind schnappt sich den Apfel von der Küchenablage und sperrt sein kleines Mündchen ganz weit auf …

Da dämmert es mir endlich.

Seit mein Kind geboren wurde, esse ich die Äpfel solidarisch mit meinem Kind immer in kleine Achtel geschnitten. Mein Kind kennt sie gar nicht anders. Da ist es natürlich eine Offenbarung, wenn man jemanden sieht, der einfach in einen ganzen Apfel beißt und den noch bis auf das Ausspucken der Kerne verzehrt.

Vor lauter Kampf mit der Vereinbarkeit unterlaufen mir also gravierende Fehler in der Erziehung.

Wenn das mal gut geht 😉

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8 Gedanken zu “Manchmal bin ich schwer von Begriff

  1. Ich erinnere das Bild meiner Tochter, wie sie mit knapp einem Jahr im Garten unter unserem Apfelbaum sitzt und in ganze Äpfel beißt. Inzwischen bedient sie sich in der Küche selbst am obstkorb und knabbert die Äpfel zumindest großzügig an. Und ich denke öfter, „Mist, ich sollte die Dinger vorher waschen, bevor ich sie da frei rumluegen lasse!“ 😉

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