Schrecksekunde

Kennt Ihr sie, diese kleinen Schrecksekunden?

Wenn Ihr gerade dafür gesorgt habt, dass Euer Kind und sein Besuch einen schönen Nachmittag hatten, Ihr Pfannkuchen gebacken und Obstteller gereicht, mit den Kindern den Spielplatz besucht und den Inhalt Eurer Malkiste in der ganzen Küche verteilt habt …

und das Besucherkind beim Abholen vor seiner Mutter (die übrigens eine ganz reizende Person ist) davonrennt und sich in Eurem Ehebett versteckt …

Ihr selbst habt die letzte Stunde nur so gut überstanden, weil Ihr wusstet: Um 19 Uhr ist Feierabend mit der quietschvergnügten Zwei-Mädchenparty. Ihr habt schon überschlagen, dass es wohl ca. eine Stunde dauern wird, die Wohnung wieder in einen akzeptablen Zustand zu bringen und Euch auf das Lesen Eurer Frauenzeitschrift kurz vor dem Zubettgehen gefreut …

und dann passiert es.

Folgender Satz des Besucherkinds ertönt unter Eurer Bettdecke, gut hörbar für Euch und die andere Mutter:

„Mama, ich will hier übernachten.“

In diesem Moment müsst Ihr ganz cool bleiben, wenn das überhaupt geht.

Zählt am Besten innerlich bis zwanzig und lächelt freundlich. Aber haltet auf jeden Fall den Mund.

Gebt der anderen Mutter genug Zeit, um ihrem Kind zu erklären, dass das heute nicht geht ;-).

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