Petition unterschreiben

Wir können verzweifelten und ausgebeuteten Frauen helfen, die so gut wie keine Lobby haben!

Sandra Norak, eine ganz bewundernswert starke Frau mit dem Blog
https://mylifeinprostitution.wordpress.com/

setzt sich für ein Sexkaufverbot ein, da sie selbst das Leben in der Prostitution erlitten hat. Ihr ist in einem großen Kraftakt der Ausstieg gelungen.

Sie weist auf eine Petition auf change.org hin, die ich sehr unterstützenswert finde.

Auf change.org gibt es eine Petition zum Thema Sexkaufverbot. Wenn jemand mitunterzeichnen möchte, kann man das hier tun:

https://www.change.org/p/sexkauf-bestrafen-prostitution-abbauen/fbog/296699605?recruiter=296699605&utm_source=share_petition&utm_medium=facebook&utm_campaign=share_petition

Ursprünglichen Post anzeigen

Advertisements

Sortiertheit und Befreiung von unnötigem Ballast

Es tut so gut, aufzuräumen und auszusortieren.

Und es tut mir überhaupt nicht gut, dass mir für so etwas immer die Kraft und die Zeit fehlt. Erst wenn ich ein paar Tage Urlaub habe, komme ich dazu. Und dann gibt es immer einen Konflikt: Schenke ich die Zeit meinem Kind oder meinem dringenden Ordnungsbedürfnis?

Für einen von Natur aus ordnungsliebenden Menschen ist es eine Qual, durch die Mehrfachbelastung von Haushalt, Job und Kind nicht zu einer geregelten Lebensführung gelangen zu können. Immer bleiben Dinge liegen. Es häufen sich in den Ecken, Kisten und Schubladen Dinge an, die schon längst hätten weggeräumt oder entsorgt werden müssen. Das belastet meine Seele sehr.

Da Sylvester naht, habe ich nun einen Plan. Nächstes Jahr an Sylvester möchte ich in einem gut sortierten Haushalt ohne unnötigen Ballast leben, der uns Luft zum Atmen und Leben lässt.

Der Weg dahin: Ab heute werde ich jeden Tag eine Einheit in unserer Wohnung ausräumen, auswischen, aufräumen und gleichzeitig aussortieren. Das kann eine Schublade sein, ein kleiner Schrank, eine Kiste etc. (Die  aussortierten Dinge bringe ich zu unserem Sozialkaufhaus oder verkaufe Bücher über Momo*.)

An Tagen, an denen ich arbeite, nehme ich mir nur eine ganz kleine Einheit vor. An Tagen, an denen ich nicht arbeite, nehme ich mir eine größere Einheit vor.

Das mache ich bis Ende des Jahres 2018.

Nachdem ich mir heute morgen als meine Familie schlief schon meinen Schreibtisch vorgenommen habe, mache ich jetzt noch eine kleine Küchenschublade. Und dann höre ich auf. Das ist schwer, weil ich gern alles auf einmal machen würde, aber es geht nun einmal nicht. Ich habe ein Kind und das kann ich nicht den ganzen Tag vor dem Fernseher parken.

Deshalb der Weg der kleinen Schritte.

Dinge soweit das Auge reicht

Es ist der erste Weihnachtstag und mein Mann und mein Kind schlummern noch friedlich. Wir haben einen sehr schönen Heiligabend im Kreis der Familie verbracht, gut gegessen, uns angeregt unterhalten. Es war rundum gemütlich und entspannt.

Dafür bin ich sehr dankbar. Es geht uns sehr gut.

Über eines denke ich jedoch seit dem Aufwachen nach: Wie kann ich die Dinge um mich herum reduzieren? Sie überschwemmen mich. Sie rauben mir meine Lebenszeit. Sie kosten mich Zeit mit meinem Kind, mit meinem Mann, mit mir selbst.

Dinge, die wir im Überfluss haben und andere nicht.

Am Liebsten würde ich gleich jetzt mit mehreren Kartons zu unserem Sozialkaufhaus fahren und mich befreien und gleichzeitig hoffen, dass andere noch Freude an den Dingen haben, die mich ersticken, überwältigen, mir die Luft zum Atmen nehmen. Gleich jetzt um halb acht Uhr morgens am ersten Weihnachtsfeiertag möchte ich aktiv werden.

Aber natürlich hat das Kaufhaus zu.

Nicht ohne Grund habe ich mir anscheinend ein Buch von einer Bloggerin zu Weihnachten gewünscht und mich gestern am meisten über dieses Geschenk gefreut: „Familie Ordentlich“ von Nicole Weiss

https://familieordentlich.de/

Es enthält sehr viele tolle Anregungen, wie man den Haushalt in den Griff bekommt.

Ich habe schon immer Ordnung und System geliebt, aber seit fünf Jahren kommen Dinge in Wellen in unsere Wohnung und erschlagen mich. Ich habe das Gefühl, unter Bergen von Kinderklamotten verschüttet zu sein. Bastelprodukte, die mein Kind regelmäßig aus der Kita mitbringt, verstopfen unsere Schränke und es gibt Spielzeug in Massen, das wir nicht benutzen, weil wir zu viel Zeit damit verbringen, es hin und her zu räumen. Geburtstage und Weihnachten machen mich schon vorher ganz kribbelig. Mein Mann ist an der Situation auch nicht ganz unschuldig. Er schenkt unserem Kind so gern schöne Dinge, auch das ganze Jahr über. Was er nicht sieht: Er schenkt uns gleichzeitig große Zeitfresser. Zeitfresser, die meinem Kind die Zeit mit mir klauen, weil die Dinge nun einmal in Ordnung gehalten und weggeräumt werden müssen.

Es ist nur so schwer, mit Kind zusammen auf- und auszuräumen. Wie oft habe ich mir schon drei Wochen Urlaub gewünscht, einfach nur, um mal Luft in unserer Wohnung zu schaffen, für unsere Liebe, unsere Pläne und unsere Zukunft.

Aber ich werde es in den nächsten Tagen versuchen. Vielleicht können wir, mein Kind, mein Mann und ich uns endlich einmal ganz langsam gemeinsam auf diese Reise begeben und Platz schaffen.

Update ein paar Stunden später: Mein Mann und ich räumen gerade auf und sortieren aus und unser Kind spielt mit seinen Geschenken vor dem Fernseher. Ging heute nicht anders, aufgrund eines akuten „Sachen-Overkills“ ;-).

 

Frohe Weihnachten Euch allen!

Gestern habe ich mein Kind damit überrascht, dass wir dieses Jahr doch noch ein paar Plätzchen backen. Dazu war ich bisher nachmittags im Dezember immer viel zu müde und habe es deshalb einfach gelassen.

Es wurden zwei Bleche Butterplätzchen.

Mein kleiner Schatz war so voller Hingabe am Werk, wollte alles selbst machen und platzierte jeden Zuckerstern so akkurat auf dem Zuckerguss, dass mir wieder ganz deutlich bewusst wurde, was Weihnachten so besonders macht: Zeit miteinander zu haben, Zeit, einander zuzuhören, sich anzuschauen, einander wahrzunehmen, zu kuscheln und vorzulesen.

Diese Zeit haben wir die nächsten Tage.

Weihnachten beginnt, wenn die Läden endlich geschlossen haben.

Euch allen von Herzen Frohe Weihnachten!

 

Läuseprävention – Weidenrindenshampoo im unfreiwilligen persönlichen Praxistest

Seit wir letztes Jahr Läuse hatten, möchte ich nie mehr wieder so enge Bekanntschaft mit diesen Tierchen machen. Deshalb verwende ich bereits seit dem Herbst zur Prävention Weidenrindenshampoo bei meinem Kind und mir.

Nun ist es so, dass mein Kind ca. drei Wochen mit einem Kind in der Kita gespielt hat, das Läuse hatte. Wir haben bisher nichts. Das ist für mich der Beweis, dass an der dem Weidenrindenshampoo nachgesagten präventiven Wirkung etwas dran sein muss.

Frage an Euch Mütter: Habt Ihr ähnliche Erfahrungen mit dem Weidenrindenshampoo gemacht?

Mütter in der Zerreißprobe: Warum Frauen heute unter Druck stehen – Beitrag von Laura von „Heute ist Musik“

Ich möchte Euch auf einen Beitrag von Laura von

https://heuteistmusik.de/

hinweisen.

Ihr findet ihn unter:

https://heuteistmusik.de/muetter-in-der-zerreissprobe-warum-frauen-heute-unter-druck-stehen/

Ich danke Laura für die Erlaubnis, auf ihren Beitrag verweisen zu dürfen.

Auf die Belastungen des heutigen Mutterdaseins hinzuweisen, sofern man sie empfindet, das ist für mich emanzipiert.