Über

Herzlich Willkommen auf meinem Blog!

Ich freue mich, dass Du vorbeischaust.

Dieser Blog gibt meine rein subjektive Sichtweise zum Mutterdasein wieder.

Darüber hinaus verlinke ich zu Seiten, die mich als Mutter ansprechen, zum Nachdenken anregen, kurz gesagt: bewegen.

Was mich zu diesem Blog bewegt hat

Seit ich ein Kind bekommen habe, steht mein Leben in gewisser Weise Kopf. Der Alltag einer Mutter war und ist für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Nicht wegen meines Kindes – das ist das kleinste Problem 😉 -, sondern wegen der Erkenntnis, dass mein vorheriges Bild des Mutterseins und die Realität nicht im Geringsten etwas miteinander zu tun haben. Vielleicht hilft mir das Schreiben, zu verstehen, in was ich da so unvorbereitet hineingeraten bin …

Die gängigen Ratgeber zum Thema Schwangerschaft, Geburt und Mutterschaft haben mir in meiner neuen Lebenssituation nicht wirklich geholfen. Anstatt sich mit den wirklich zu erwartenden gravierenden Veränderungen und Einschnitten im Leben einer Mutter zu befassen, konzentrieren sie sich auf  die „so wunderschöne erste Zeit mit dem Baby“. Das klingt wunderbar, hinterlässt aber leider bei jeder Mutter, die halbwegs klar denken und ihre neue Situation analysieren kann, den Eindruck, dass mit ihr etwas nicht stimmen müsse, wenn sie nicht auf „Wolke 7“ schwebt.

Diesen Blog möchte ich deshalb auch für die schlaflosen, gestressten und total erschöpften Mütter schreiben, die nachts im Internet nach Trost und Verständnis suchen und von anderen Müttern auf ihre Hilferufe Antworten bekommen wie: “Was stellst Du Dich so an?”, “Ich stehe morgens um 4:30 Uhr auf und bei uns klappt alles super”, “Du hast nur ein Kind und ich schaffe das alles ohne Probleme mit zwei Kindern” und “Organisation ist alles”. Wenn man diese Beiträge im Internet liest, dann fragt man sich, ob der größte Feind einer Mutter nicht vielleicht eine andere Mutter ist 😉.

Wenn ich “Mütter” schreibe, dann möchte ich damit nicht die Männer ausklammern, die sich in ähnlichen bzw. gleichen Situationen und Konflikten befinden. Ich tue es der Einfachheit halber.

Dies ist ein anonymer Blog, weshalb ich ab und zu – für die Aussage meiner Texte irrelevante – Details abändere, um Rückschlüsse auf meine Person zu erschweren. Ich habe mich für diese Form entschieden, da ich mir in meinem Blog erlauben möchte, auch unbequeme Wahrheiten zu Schwangerschaft, Geburt, Mutterdasein, Elterndasein und „heutigem Frauendasein“ zu benennen. Mütter und auch Väter sollen sich hier wiederfinden, mit ihrem Unbehagen, dass ihnen teilweise unmögliche Dinge abverlangt werden. Ich freue mich natürlich über Zustimmung in Form von Likes oder Kommentaren, bitte aber insbesondere diejenigen, die mit nicht-anonymisierten Profilen im Internet unterwegs sind, immer noch ein zweites Mal über ihren Kommentar nachzudenken, damit sich keine/r meiner lieben Leserinnen/Leser am Ende mehr aus dem Fenster lehnt als ich es vorher (durch meine Anonymität) in einem bestimmten Beitrag selbst getan habe (sofern sie oder er das nicht ausdrücklich möchte 😉 ). Also, ich bin zwar eine „liebe“ ;-), aber keine „Mara“, lasse mich aber gern weiter „Liebe Mara“ nennen.

Wenn ich anonym bin, fühle ich größere Freiheit und vor allem Unbefangenheit beim Schreiben. Ich muss nicht darüber nachdenken, wem aus meinem persönlichen Umfeld dieser oder jener Beitrag eventuell nicht gefallen könnte. Somit fördert die Anonymität sogar die Authentizität meiner Beiträge.

Außerdem verarbeite ich in meinen Texten ab und zu Begebenheiten, die mir erzählt wurden, die ich gesehen und beobachtet habe.

Ergänzung: Ich erlaube mir auch, mir Kommentatoren genauer anzusehen und Kommentare nicht frei zu geben. Diese Freiheit nehme ich mir. Ich treffe diese Entscheidungen jedoch nicht leichtfertig.

Kontakt: mona.marin@yahoo.com (Ich bitte um Verständnis dafür, dass es nicht mein Ziel ist, private E-Mail-Kontakte zu pflegen. Es gibt so viele unglaubliche, interessante, sensible, beeindruckende, einfach menschliche BloggerInnen im Netz, deren Weg ich sehr gern kreuze und deren Texte meinen Horizont erweitern und mein Leben sehr bereichern, ich muss jedoch zugeben, dass ich vermutlich zu sensibel bin und zu viel Zeit für mich persönlich brauche, um mich hier auf echte Kontakte einzulassen. Das übersteigt auch einfach meine Kapazitäten bzw. die Kapazitäten meines kleinen Lebens als Frau, Mutter, Ehefrau, Hausfrau, Arbeitnehmerin, Tochter, Schwester, Bekannte, Freundin …)

28 Gedanken zu “Über

  1. Liebe Mara, ein schöner Gedanke der Dich zu diesem Blog bewogen hat. Ich kann diesen wirklich nachvollziehen, denn auch mein Blog daddyohneplan.at wurde aus einem ähnlichen Grund ins leben gerufen… ich richte mich eben eher an die „Männer“ da draußen, möchte aber auch die Frauen ansprechen… denn Väter sehen alles aus einem anderen Blickwinkel und vielleicht gibt es Frauen da draußen die auch uns besser verstehen möchten… wenn das irgendwie möglich ist!!! 😉

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  2. Daran, dass auch Du Frauen mit Deinem Blog ansprechen möchtest, sehe ich, dass man heute Mann und Frau gar nicht mehr getrennt denken kann. (Das ist vielleicht wirklich ein Fortschritt :-)). Ich kenne Paare, wo die Frau das Geld verdient und der Mann Zuhause ist. Außerdem sind auch Männer bei der „traditionellen Rollenverteilung“ heute stärker gefordert. Im Gegensatz zu unseren Vätern kommen sie nicht erst um 21 Uhr nach Hause, um dann still ihr Abendessen zu essen und das Kind nicht mehr zu sehen. Die Väter von heute bringen sich ein und das ist sehr gut. Ich möchte nur, dass die neue Rollenverteilung (ob die Frau nun Voll-, Teilzeit- oder gar nicht arbeitet) für Familien auch kräftemäßig machbar ist und nicht auf illusorischen Ideen beruht und dass jede Familie die echte Wahl hat.

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  3. Hallo briefabsender,

    ich danke Dir ganz herzlich für die Nominierung und freue mich sehr. Letztens hatte ich auch überlegt, ob ich Dich nominiere, aber ich dachte mir, dass das vielleicht momentan für Dich zu anstrengend ist. Umso mehr freue ich mich, dass Dich jemand anders nominiert hat und Du Lust dazu hattest. Manchmal liegt man mit seinen Einschätzungen eben falsch ;-).
    Ich will nun auch ganz ehrlich zu Dir sein. Bei der letzten Nominierung vor ein paar Tagen, habe ich mir gesagt, dass ich jetzt erst mal eine längere Pause zum Thema Liebster Award machen möchte. Ich habe ja ein kleines Kind und das soll mich dann doch nicht permanent vor dem PC sitzen sehen. Man kann nämlich ein wenig süchtig nach dem ganzen Blog-Thema werden und das möchte ich dann doch nicht. Außerdem ist mein Blog auch gar nicht auf eine besonders große Reichweite angelegt. Sein ursprünglicher Gedanke ist es, die Seelen der Mütter zu streicheln, die nachts im Internet Begriffe wie Stress, Erschöpfung, Schlafmangel googeln. Aber, ich werde mir alle die von Dir Nominierten mit Interesse ansehen. Ich wünsche Dir alles Gute und werde weiterhin mit großem Interesse lesen, was Du schreibst.

    Ganz liebe Grüße
    Mara

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  4. Hier vielleicht ein Lesetipp für Deine Situation:
    Hans-Jochen Maaz: Der Lilith-Komplex – die dunkle Seite der Mütterlichkeit
    Es geht genau um die Folgend der Verdrängung der dunklen Realität aus dem abendländischen Idealbild der Mutter und Frau.
    Oder kurz gesagt: Du kannst eine gute Mutter sein, auch wenn Du manchmal Deine Kinder auf den Mond schiessen könntest.
    Hat mich sehr inspiriert … auch als Mann 🙂

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  5. Ich denke, es gibt jede Menge Leute, die hier mit anderen Namen unterwegs sind (mich eingeschlossen), das geht freier, wie Du sagst, und es lässt einen ja mehrere Interessenshpären auch erst einmal auseinander halten. Die Clevert-Referenz hat bei mir aber doch einen persönlichen Grund: Die Oma mütterlichseits, die auf ihre alten Tage hin, zum ersten Mal in ihrem langen, entbehrungsreichen Leben den Stift für mehr als einen Brief ergriff und ihrem Enkel auf vielen Bögen ihr Leben aufschrieb…

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    1. Es ist sicher sehr faszinierend, das Leben der Großmutter so persönlich und en detail geschildert zu bekommen. Je länger ich ein Kind habe, desto mehr möchte auch ich über unsere Familie wissen, denn das hilft auch dabei, sein Kind bewusster zu erziehen. Es ist gut, die Einflüsse zu kennen, denen man selbst ausgesetzt war. Dann kann man selber wählen, was man davon weitergeben möchte und was nicht.

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  6. Liebe Mara, bin verdammt froh dich entdeckt zu haben! Danke dass du uns ein Stück mitnimmst in dein Leben, für deine herrlichen Zeilen, die so unterhaltsam, offen und auf den Punkt authentisch sind. Als Kinderlose mache ich immer wieder die Beobachtung wie sehr sich Mütter gegenseitig das Leben zur Hölle machen können, indem sie einander so einen wahnsinnigen, perfektionistischen Druck aufbauen, kritisch beäugen und gegenseitig spüren lassen was vermeintlich „besser“ und „falsch“ ist. Ich finde es toll, wie du mal ganz ehrlich die Karten auf den Tisch legst. Wahrscheinlich ginge es allen besser, wenn viel mehr „Supermamas“ dir folgen würden und einfach mal sagen wie es ist. Dann würden sich viele tolle Mütter besser fühlen können, weil sie nicht mehr denken müssen sie machen was falsch. Alle könnten mal die Luft raus lassen und dann die guten Zeiten genießen! Freu mich auf mehr Beiträge von dir! Lina

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    1. Liebe Lina, ich habe mich unglaublich gefreut, diese Zeilen von Dir zu lesen. Die Idee, an irgendeiner Stelle über die Erlebnisse, Sorgen und Zweifel einer Mutter, und das möglichst ungeschminkt, zu schreiben, ist schon relativ kurz nach der Geburt meines Kindes entstanden und das auch aus einem gewissen Leidensdurck heraus. Ich habe gedacht, ich finde mich auf einmal in einer neuen Welt wieder, einer Welt, in der ich niemals genügen werde, weil die Ansprüche an Mütter einfach überzogen und widersprüchlich sind und man sich selbst als Mutter kaum aus diesem Strudel befreien kann. Umso mehr freue ich mich, dass meine Botschaft ankommt :-). Ich war auch mal Perfektionistin, in meinem vorherigen Leben ohne Kind, und musste erkennen, dass Perfektionistin zu sein und ein Kind zu haben, einem „fast das Genick brechen kann“. Also stehe ich nun zu meinen Unzulänglichkeiten und muss dafür auch im normalen Leben ab und zu Einiges einstecken. Aber, wenn ich mich nicht ändere, kann sich auch um mich herum nichts ändern ;-). Alles Gute für Dich. „Mara“

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  7. Hallo Mara 😉
    ich finde Deinen Blog super! Wenn ich mal Zeit habe, lese ich alles! Also….. die Wirklichkeit: Ich sollte arbeiten, schalte den Computer an, arbeite 10 min und lese dann alles von Deinem Blog 😉

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    1. Erst einmal herzlichen Glückwunsch zu Deinem „Liebster Award“, Nelli! Und vielen Dank für meine Nominierung. Ich freue mich sehr. Ich mache da generell nicht mit, das hat nichts mit der lieben Person zu tun, die mich nominiert, sondern eher damit, dass ich in der Zeit lieber Beiträge schreibe ;-). Dir alles Liebe Mara

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  8. Hi Mara, ich bin grade mal vorbeigekommen, um zu gucken, wer da bei mir gelikt hat (ein riesiges Danke!!!!!!) – und mir gefällt dein Blog! Sehr amüsant zu lesen und zum drüber nachdenken in einer ruhigen Minute! Perfekt!

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    1. Danke Anja, ich freue mich sehr! Ich habe nur vor längerer Zeit beschlossen, dass ich nicht mehr beim Liebster Award mitmache, weil ich in der Zeit lieber Beiträge schreibe. Trotzdem freue ich mich immer wieder, wenn jemand, so wie Du jetzt, mir zeigt, dass er meinen Blog mag. Also, nicht übel nehmen, wenn ich nicht mitmache. Liebe Grüße Mara

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